Montag, 15. März 2010
Wo ich im vorigen Post noch was zum Thema "fail" hatte...
Samstag, 27. Juni 2009
Zum Abschuß freigegeben
Beim ersten Crash hat mir so ein Vollpfosten, der die Straße zur Rennstrecke umfunktioniert hat und deswegen mit "minimal" überhöhter Geschwindigkeit um die Kurve kam, ordentlich die fahrerseitige Frontpartie zerlegt. Ja, er ist mit seiner überhöhten Geschwindigkeit in mich reingescheppert, ohne bremsen, ohne hupen, ohne Ausweichversuch. Dumm nur, daß ich von der Tankstelle wegfuhr und somit die Schuld, zwecks Zeugenmangels (der Tankstellenfuzzi hat angeblich gar nichts gesehen) mir angetackert wurde...
Crash Nummer zwei auch ganz fein. Rechts-vor-Links-Kreuzung, nach allen Seiten ewig weit einsehbar. Zu meiner Linken taucht ein Kleintransporter (Kragenweite Transit u.ä.) auf. Der ist noch schön weit weg, weit genug, um mich zu bemerken und anzuhalten, wenn er nicht zomboid am Steuer hockt. So nähert man sich gemäßigt der Kreuzung, der Blick wandert nach Rechts, realisiert freie Fahrt, der Blick wandert nach vorn und aus dem Augenwinkel sieht man den Zombie-gelenkten Kleintransporter ohne Vorwarnung in sein Blickfeld rauschen, so daß man ohm nen ordentlichen Stoß in die Seite verpaßt.
Dann darf man sich gleich nach dem Aussteigen von dem über 70-jährigen anhören, "Jungchen, hier ist rechts vor links". Die sarkastische Zustimmung meinerseits begleitet vom dezenten Hinweis, daß ich von Rechts kam und er von Links, bringt den Gegenüber nur kurz ins Schleudern und nun wird versucht auf überhöhte Geschwindigkeit meinerseits zu plädieren, sowie irgendwelche nicht vorhandenen Bremsspuren als Beweis für meine Schuld und seine Unschuld zu bemühen.
Kurz gesagt: Das ging vor Gericht, da wurde mir noch unterstellt, daß ich den Crash provoziert habe, da es den Eindruck machte, daß ich darauf aus gewsen wäre (WTF?!?) und es wurden Geschwindigkeitsbegrenzungen und Baustellen erfunden, die es da nicht gegeben hatte. Half ihm zwar alles nichts. Ist rechtskräftig zu 100% schuldig gesprochen worden, aber das half mir auch nichts, da mein Wagen total im Arsch war - ein nichtmal 3 Monate alter Neuwagen für über 20.000 . . .
Auf zu Wagen drei und damit auch Crash drei...
Heute Vormittag, kurz nach 11. Hauptstraße aus Ingolstadt heraus. In beiden Richtungen zweispurig. Es regnet schon den ganzen Morgen und auch zu diesem Zeitpunkt. Irgendein Arsch meint wohl unvermittelt die Spur wechseln zu müssen - dummerweise AUF meine und nicht VON meiner runter... Es kommt, wie es kommen muß: Alles hinter dem Kamikaze geht voll in die Eisen. Ich hau ebenfalls drauf und schaffe es zum Stehen zu kommen - nur der hinter mir nicht. Rumms, er fährt auf und zerlegt meine Stoßstange. Hoffentlich ist nicht mehr fällig. Das wäre noch Glück im Unglück.
So und nach dem ewig langen Exkurs frage ich mich eines: Habe ich plötzlich das Autofahren verlernt?
Über Zehn Jahre unfallfrei, einmal mit 7 km/h zu schnell geblitzt und einmal nicht ganz legal geparkt...
Und kaum wohne ich etwa über 1 Jahr in Bayern, werd ich dreimal abgeschossen, wobei ich mir als zweimalige Folge nen neuen Wagen kaufen darf...
Wo liegt da wohl der Fehler? Hat es einer auf mich abgesehen? Soll mir das sagen, daß ich mir die falschen Autos gekauft habe? Hab ich das Fahren verlernt? Oder bin ich der einzige hier, der Autofahren kann? Hats bei den anderen halt nur zu ner Theoriestunde (da an und aus, da lenken, da Gas) mit direkt angeschlossener Praxisprüfung (so, wir wollen vom Kartoffelacker aufs Maisfeld. deswegen geht es am Ackerende links ab...) gereicht? Ich sage: definitiv die letzte Möglichkeit.
Freitag, 26. Juni 2009
Das Licht am Ende des Tunnels...
Hoffentlich irrt diese Interpretation von Murphy's Law in meinem Fall jetzt einmal. Ich plädiere auf Ausnahmen und Regeln und so...
Anyway - warum ich das schreibe? Weil nach über 30 Bewerbungen zwecks Ausübung meines gelernten Berufes, bei denen das Positivste war, daß man sagte "Nein, aber wir halten ihre Unterlagen mal fest und melden uns, falls was anliegen sollte.", ging es nun ganz flott.
Dazu ein Mini-Exkurs: Was tut man, wenn man keine Perspektiven hat im gelernten Job zu arbeiten? Richtig! Man sucht nach Alternativen. Reset-Button drücken, alles auf Null und von Vorne. Sprich: Man lernt was neues.
Das habe ich versucht und siehe da: Es geht. Donnerstag die Bewerbungsmail rausgehauen, 2 - in Worten ZWEI (!!!!!11111einseinseinself) - Stunden später den Anruf gekriegt, ob man denn am nächsten Tag zum Gespräch vorbeikommen könnte und dann auch noch erfahren, daß die fragliche Stelle unterm Strich 10 Fußminuten von den eigenen vier Wänden entfernt liegt. Warum nicht imnmer so?
Jetzt bleibt allerdings noch eine Hürde zu nehmen. Der Bereichsleiter hat schon grünes Licht signalisiert, jetzt muss nur eine der Außenstellen auch sagen: Hmm, alter Sack, hat was vollkommen anderes gelernt, sieht nur dann tageslichttauglich aus, wenn man beide Augen zudrückt . . . DEN NEHMEN WIR!!!!!
Naja, das erfahr ich Ende der kommenden Woche. Heißt also im Klartext: Noch ist der Drops nicht gelutscht, aber, verdammte Axt!, es ist ein postives, schnelles und unkompliziertes Zeichen gewesen! Außerdem habe ich noch weitere Eisen im Feuer (sprich: Bewerbungen in der Post). Da soll mich doch der Blitz beim absondern von Stoffwechselendprodukten treffen, wenn da überhaupt nichts draus wird.
Ergo: Abwarten, Bierchen zischen, Augen aufhalten und darauf hoffen, daß es einmal von Vorteil ist der alte Sack zu sein.
Dienstag, 9. Juni 2009
What's new, pussycat?
Mittlerweile kommt erste Resignation ins Spiel bezüglich der Arbeitssituation. Ich bin gelernter Chemielaborant und dieses Dasein zeichnet sich zunehmend durch Perspektivlosigkeit aus.
Der aktuelle Job ist kaum mehr als ein Witz und nachdem ich wochenlang knapp 50 Möglichkeiten in der Umgebung, an die ich durch meine Superfreundin gebunden bin, durchgekaut habe, muß ich konstatieren: Entweder ich hab den falschen Job, oder ich wohne am falschen Ort für den Job, oder beides (womit bewiesen wäre, das Minus mal Minus nicht immer Plus ergibt).
Überall die gleiche Antwort: "Nein, tut uns Leid" oder "Tut uns Leid, wir haben gar kein Labor". Oder es heißt auf den Websites oder beim Anruf direkt: Wir suchen keine Leute. Schicken sie uns nichts. Wir lesen es eh nicht. Und wenn wir wieder was suchen, dann sagen wir das und sie müssen wieder was aktuelles schicken.
Was bleibt da noch? Richtig! Neu-Orientierung. Und deswegen hoffe ich verdammt nochmal, daß irgendeiner der kontaktierten Arbeitgeber in spe einsieht, daß ich die richtige Wahl bin. Naja, only time will tell...
p.s.
Das ewige Suchen und die Unzufriedenheit haben mich merklich abgestumpft. Vor ein paar Jahren hätte ich fast noch ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn ich eine Stelle zum Umlernen bekommen hätte und sie somit irgendwelchen "Frischlingen" (i.e. Schulabgängern) weggeschnappt hätte, aber mittlerweile geht mir das am Arsch vorbei. It's either "kill" or "be killed". That's the way it is!
And that's the bottom line for today.
Sonntag, 12. April 2009
Once in a lifetime
Sowas denkt man sich oft, ohne sich dessen bewußt zu werden, daß allein diese Denkweise absurd ist. Wenn man etwas einmal im Leben hat, dann ist es per se einzigartig. Nüchtern betrachtet hat man diese Gelegenheiten aber mehr als einmal. So geht es mir im Moment.
Ich hatte die einmalige Chance auf einen Ausbildungsplatz - und hab sie wahrgenommen.
Ich hatte die einmalige Chance meine Freundin zu treffen und für mich zu gewinnen - und ich hab sie wahrgenommen.
Ich hatte die einmalige Chance meinen Weg zu meiner Freundin zu finden (räumlich gesehen) - und hab sie genutzt.
Ich hatte die einmalige Chance ich dazu zu entscheiden, daß ioch wirklich mein Leben mit ihr verbringen will - und ich hab sie genutzt.
Viele einmalige Dinge - und dennoch ist man immer unzufrieden. Man will mehr und mehr und mehr. Man hetzt weiteren "einmaligen" Chancen hinterher, versucht sie zu erzwingen und verrennt sich dabei.
Warum ist man nie mit dem zufrieden, was man hat?
Dienstag, 24. März 2009
Life's a bitch, life's a whore - nothing less, nothing more
Mein Leben ist momentan am Nullpunkt. Beruflich ist es Scheiße, im Bezug auf meinen Freundeskreis ist es Scheiße, privat ist es Scheiße bis auf eine Ausnahme: Meine Freundin. Vielleicht sollte ich zum besseren Verständnis etwas präziser werden.
Glaubt man den Horoskopen, so bin ich der typische Skorpion bzw. nach chinesischer Sicht die typische Schlange. Ich hab mich mein Leben lang so durchgeschlängelt. Manche Sachen sind mir regelrecht zugeflogen und darauf aufbauend habe ich es stets verstanden alles andere, was einen gesteigerten Einsatz meinerseits erfordert hätte, zu kompensieren und irgendwie ans Ziel zu gelangen. Doch nun scheint es nicht mehr zu gehen.
So langsam aber sicher geht es bergab und ich bin gerade nicht in der Lage, es aufzuhalten. So scheint es mir - und das noch mehr, da der große Rückhalt meines Lebens nun auch Schäden nimmt.
Ich habe Heute ein Gespräch mit meiner Freundin gehabt, in dem sie mir sagte, was alles gerade im Argen liegt. Wir haben uns verändert. Nicht so sehr, daß wir uns trennen würden, denn dafür lieben wir uns zu sehr, aber es ist alles so verdammt anders geworden.
Wir haben uns vor Jahren im Internet kennengelernt und es war direkt diese Magie vorhanden, diese Magie, bei der man weiß: Das ist es! Oder, um mal "Ich und Ich" zu bemühen:
Nach ewigem Hickhack gipfelte das ganze in einem Umzug meinerseits in eine 600 km entfernte Welt, wo ich endlich mit ihr zusammen sein durfte. Doch Vorbei sind die Zeiten 9-und-mehr-stündiger Telefonate, Chats die ganze Nacht hindurch und Emails im Umfang von "Krieg und Frieden". Die Zeit hat uns beiden ihren Tribut abverlangt. Meine Arbeit ist alles andere als erfüllend und ihre ebenso frustrierend. Dadurch ist alles "eingeschlafen" und wird zum Teufelskreis. Ich habe Streß und kann ihr nicht das bieten, was sie verdient hat und ich geben will (über meine unendliche Liebe hinaus) und sie ist täglich ausgelaugt, so daß wir gemeinsam nebeneinander herleben... Da geht er hin, der letzte Rückhalt in unser beider Dasein... Und dies hat sie mir Heute unter Tränen erklärt. Völlig aufgelöst. Und ich war es ebenso.
Und nun sitze ich hier und suche nach Lösungen. Lösungen für Probeleme, die ich oftmals selbst verursacht habe. Was soll ich tun? Was kann ich tun? Das Leben hat für mich durchschlängenderweise "wunderbar" funktioniert, doch nun habe ich Verantwortung für einen Menschen, der nicht "Ich" heißt...
Ich kämpfe auf verlorenem Posten, scheint es, aber eines ist gewiß: Ich werde kämpfen! Ich werde Lösungen suchen! Ich werde nicht aufgeben! Niemals! Auch wenn es mich allmählich zerstört! Vielleicht kann es ja ein erster Schritt zur Rettung sein, wenn ich tue, was ich schon lange will.
Wir haben uns an einem Ostermontag unsere Liebe offenbart und an eben so einem Montag, will ich ihr die Hand reichen, um den Weg des Lebens gemeinsam bis zum bitteren Ende zu beschreiten - auch wenn ich nicht weiß, wie ich diesen Weg mit ihr beschreiten und bestreiten soll, aber ich werde es tun und ich werde 110, 120, 500, 1000 und noch unendlich viel mehr Prozent geben, diesen Weg zu meistern.
Das bin ich ihr schuldig! Das bin ich mir schuldig! Das bin ich uns schuldig, um das zu bereinigen, was ich selbst versaut habe! Life's a bitch, life's a whore, nothing less, nothing more. Das stimmt, aber nur, wenn und weil man es selbst verbockt und das Leben zur Schlampe gemacht hat.
Freitag, 6. März 2009
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Naja, who the fuck cares? Zumindest gibt es eine Konstante (ok, es gibt zwei, aber die eine ist weniger "nur" eine Konstante, als vielmehr mein Leben, sprich: meine überirdische Freundin [btw: Schatz ich liebe Dich und werd schnell wieder gesund, damit die "Quarantäne" bald ein Ende hat]) - dammit, solche ellenlangen Einschübe unterbrechen jeden Fluß in diesen Posts, deshalb fang ich jetzt quasi mitten im Satz nochmal neu an - ALSO: es gibt eine Konstante (für die Wahrheit siehe "Klammereinschub mit Überlänge), die in meinem Leben existiert, und das ist der OPS (in diesem Fall Ausgabe VI). Deswegen hier der nächste (klägliche?) Versuch:
Nacht bricht an
Welt schweigend
eine Barke vergleitet
im Todesstoß
Make up your own mind...
Dienstag, 3. März 2009
Nachtgedanken
Misery likes company - I like the way that sounds
I’ve been trying to find the meaning so I can write it down
Staring out the window it’s such a long way down
I’d like to jump but I’m afraid to hit the ground
So sieht es grad aus. Mitten in der Nacht sitz ich nun hier und höre Songs, die für Ewigkeiten in den Tiefen meiner Hirnwindungen vergraben lagen und mir nun plötzlich wieder in den Sinn kamen, um die Situation exakt zu erfassen. Es ist schon irgendwie seltsam und zugleich faszinierend, wie es unser Verstand, Unterbewußtsein und Gefühl schaffen alles auf den Punkt zu bringen, so daß wir uns selbst auf dem falschen Fuß erwischen und uns nichts entgegensetzen können...
Und so fühl ich mich - seit Wochen schon latent und genau jetzt exakt und vollkommen bewußt so. Tja, ich werde oft als Arschloch gebrandmarkt und bis es auch dann und wann, aber wenn ich ein Arschloch bin, dann ist mein inneres Ich der Gottkönig aller Arschlöcher...
Hmm, das klang jetzt sehr wirr - vermute ich. Blame it on my lack of sleep andf state of being somewhat drunk.
Staring at the paper I don’t know what to write
I’ll have my last cigarette – well turn out the lights
Maybe tomorrow I’ll feel a different way
But here in my delusion I don’t know what to say
Nun ja, das stimmt ja nun nicht ganz, denn zwischen die Zitate hat sich ja doch sowas wie Eigenleistung geschlichen und auf diesem Fundament bau ich nun auf, wenn ich hier noch ein wenig wild in der Gegend herumreflektiere.
Peter Pan
Er wollte nie erwachsen sein.
Niemals Zwängen unterwerfen, immer gegen die Konventionen leben.
Der Vernunft ins Gesicht lachen und mit dem Spaß auf ihrem Grab tanzen.
Wer beneidet ihn nicht?
Wer möchte nicht sein wie er?
Alles abstreifen, was das Leben einem aufzwingt?
Viele haben ihn kennengelernt und doch fragen sich wohl ebenso viele wer er ist.
ICH bin Peter Pan.
Ich lebe gegen die Konvention.
Tun, was mir gefällt, nicht anderen.
Die Zeit einteilen, wie ich es mag.
Nicht erwachsen sein, auch wenn der Körper altert.
Das bringt Spaß.
Das ist Freiheit.
Jeder möchte sein, wie ich.
Und ich sage: Fuck that! Ich will so sein wie ihr!
Mein Spaß ist mein Ärger.
Meine Freiheit ist mein Zwang.
Ich lebe die Lüge und tanze mit dem Unsinn am Rande des Wahnsinns.
Ich will nicht sein wie Peter Pan.
*seufz* Wie ich eingangs schrieb: Hätte ich es beim guten Klauen belassen...
