Heute Abend lecker Konzertbesuch am Start gewesen. Tarja Turunen im "Ohrakel" Ingolstadt. War extrem nice. Die Band las sich wie ein "who is who". Am Cello ein Ex-Apocalyptica-Mitglied, am Bass Oliver Holzwarth (guter Mann, der vor allem immer mit Blind Guardian auf Tour ist) und an den Drums Mike Terrana, das Tier. Scheiße! Der Kerl hats verdammt nochmal drauf. Der hat so dermaßen genial gewirbelt und dabei ne Mimik am Start gehabt, so daß ich irgendwie ständig "Animal" aus der Muppet Show vor Augen hatte. Krasser Typ!
Ansonsten: Tarja war wie erwartet über jeden Zweifel erhaben. Stimmlich gewohnt genial und neben ihren eigenen Songs gab es noch 2 Nightwish-Kracher (Nemo und She is My Sin) und ein Alice-Cooper-Cover (Poison). Das Highlight war jedoch, daß sie zur Zugabe zusammen mit dem Keyboader, Cellisten und Gitarristen INS Publikum gegangen ist und da performt hat. saugeniales Feeling! Das war echt "intim". Alle waren superdicht dran und es war ne sehr geile Atmosphäre.
Alles in allem: Exzellent angelegte 34 Euro für das Ticket, da es auch noch zwei schicke Vorbands gab.
Sonntag, 4. Oktober 2009
Donnerstag, 24. September 2009
Abgründe tun sich auf....
Lange Zeit, kein Post, business as usual...
Anyway. Ich poste hier einfach mal kurz zu nem "ausgelutschten" Thema: Amoklauf, der neue Trendsport..
Ich laß mich jetzt nicht über Hintergründe oder sonstiges aus. Es ist verwerflich und ein Armutszeugnis, sowohl für den Täter, als auch und das insbesondere für unseren Staat/unsere Gesellschaft.
Die Frage, die immer im Raum steht, ist die nach dem warum. Und ich muß sagen, daß ich dem Irren von Ansbach fast schon dankbar bin, denn er hat den offiziellen Stellen und "Haßpredigern" keinen Zündstoff geliefert, sondern ihnen den Wind aus den Segeln genommen. Was das soll? Na ganz einfach. Das hier:
- Täter aus Koma erwacht, aber noch nicht vernommen- PC übers Wochenende ausgewertet worden- auf PC viele Dokumente, die auf langfristige Planung hindeuten (ältester Fund vom April 09), gefunden- “Gewaltvideos” (was auch immer die genau darunter verstehen) in seinem Besitz entdeckt- Dokumente liefern folgende Angaben:1. er hatte Angst eine schwere Krankheit zu erleiden2. er hatte Angst das Abi nicht zu schaffen3. er hatte Angst vor seiner sozialen Situation (d.h. perspektivlos dazustehen, als Folge aus 1. und 2.)4. er wollte so viele Leute wie möglich töten5. er nahm seinen eigenen Tod billigend in Kauf
So wie es bislang aussieht waren seine Befürchtungen haltlos, da er weder körperlich krank, noch sein Abi gefährdet war.
Bleibt die Frage: What’s the line?- Warum hatte er diese Ängste?- Wie konnte er unbemerkt die Vorbereitungen treffen? (Molotow-Cocktails bauen, ne Axt organisieren und verstecken (sofern er das überhaupt getan hat))- Warum hat mal wieder mal keiner bemerkt, daß er ein Außenseiter zu sein scheint?
Und vor allem:
Welchen Sündenbock suchen die offiziellen Stellen jetzt, da, nach bisherigem Stand der Dinge, keine “Killerspiele” entdeckt worden sind?Ich denke mal, daß da die “Ausnahme von der Regel”-Begründung greifen könnte.
Keine Killerspiele. Wo ist also der Standard-Sündenbock hin? Nun ja, ich habe diesen Text auch als Kommentar auf zachseinblog hinterlassen und nach einer Antwort, die mir sagte, daß es wohl totgeschwiegen werden wird, hab ich noch das hier hinterlassen:
Die “prickelndste” Meldung bis dato war, daß dem Täter am Krankenbett die Strafanzeige verlesen wurde. *yay* -.-Ansonsten verlegen sich die Berichterstatter darauf die vorherigen Amokläufe nochmal aufzukochen und die Opfer und Geschädigten dieser Idiotien auszuschlachten. *sigh*
Ist doch auch klar. Man hat als “Sündenbock” nur das “eigene Versagen” bei der Hand, sprich: Versagen auf ganzer Linie. Ich seh sie alle bildlich vor mir…
- “Was war denn jetzt der Grund für den Amoklauf?”- “So wie es aussieht waren es soziale Isolation und irrationale Ängste.”- “Und wem können wir dafür die Schuld in die Schuhe schieben?”- “Na ja…” *hüstel* “das müssen wir eigentlich uns ankreiden. So wie die Dinge in Deutschland Heute laufen, sehen sich halt ne Menge Leute vor dem Nichts stehen..:”- “Verdammt! Das ist ja grauenhaft!”- “Ja, all die Perspektivlosigkeit und Verzweiflung, die wir nicht bekämpfen, geschweige denn in den Griff kriegen können…”- “Drauf geschissen! Es ist grauenhaft, daß wir nichts anderes als Grund vorschieben können!”- “…”- “…”- “Und jetzt?”- “Ja, nichts. Laß es uns ausschlachten, daß es keine Toten gab, laß uns unser Amok-Notfallprogramm über den grünen Klee loben und dann sorgst du gefälligst dafür, daß die anderen Amok-Geschichten wieder hochgekocht werden! Wir können uns das nicht leisten jetzt keinen Sündenbock zu haben. Wär ja noch schöner, wenn wir irgendeine Schuld eingestehen müßten. So weit kommts noch!”- “Recht hast du.”
Warum, warum nur überrascht mich das dann letztlich doch nicht?
Tja, und dem habe ich hier auch nichts mehr hinzuzufügen...
Anyway. Ich poste hier einfach mal kurz zu nem "ausgelutschten" Thema: Amoklauf, der neue Trendsport..
Ich laß mich jetzt nicht über Hintergründe oder sonstiges aus. Es ist verwerflich und ein Armutszeugnis, sowohl für den Täter, als auch und das insbesondere für unseren Staat/unsere Gesellschaft.
Die Frage, die immer im Raum steht, ist die nach dem warum. Und ich muß sagen, daß ich dem Irren von Ansbach fast schon dankbar bin, denn er hat den offiziellen Stellen und "Haßpredigern" keinen Zündstoff geliefert, sondern ihnen den Wind aus den Segeln genommen. Was das soll? Na ganz einfach. Das hier:
- Täter aus Koma erwacht, aber noch nicht vernommen- PC übers Wochenende ausgewertet worden- auf PC viele Dokumente, die auf langfristige Planung hindeuten (ältester Fund vom April 09), gefunden- “Gewaltvideos” (was auch immer die genau darunter verstehen) in seinem Besitz entdeckt- Dokumente liefern folgende Angaben:1. er hatte Angst eine schwere Krankheit zu erleiden2. er hatte Angst das Abi nicht zu schaffen3. er hatte Angst vor seiner sozialen Situation (d.h. perspektivlos dazustehen, als Folge aus 1. und 2.)4. er wollte so viele Leute wie möglich töten5. er nahm seinen eigenen Tod billigend in Kauf
So wie es bislang aussieht waren seine Befürchtungen haltlos, da er weder körperlich krank, noch sein Abi gefährdet war.
Bleibt die Frage: What’s the line?- Warum hatte er diese Ängste?- Wie konnte er unbemerkt die Vorbereitungen treffen? (Molotow-Cocktails bauen, ne Axt organisieren und verstecken (sofern er das überhaupt getan hat))- Warum hat mal wieder mal keiner bemerkt, daß er ein Außenseiter zu sein scheint?
Und vor allem:
Welchen Sündenbock suchen die offiziellen Stellen jetzt, da, nach bisherigem Stand der Dinge, keine “Killerspiele” entdeckt worden sind?Ich denke mal, daß da die “Ausnahme von der Regel”-Begründung greifen könnte.
Keine Killerspiele. Wo ist also der Standard-Sündenbock hin? Nun ja, ich habe diesen Text auch als Kommentar auf zachseinblog hinterlassen und nach einer Antwort, die mir sagte, daß es wohl totgeschwiegen werden wird, hab ich noch das hier hinterlassen:
Die “prickelndste” Meldung bis dato war, daß dem Täter am Krankenbett die Strafanzeige verlesen wurde. *yay* -.-Ansonsten verlegen sich die Berichterstatter darauf die vorherigen Amokläufe nochmal aufzukochen und die Opfer und Geschädigten dieser Idiotien auszuschlachten. *sigh*
Ist doch auch klar. Man hat als “Sündenbock” nur das “eigene Versagen” bei der Hand, sprich: Versagen auf ganzer Linie. Ich seh sie alle bildlich vor mir…
- “Was war denn jetzt der Grund für den Amoklauf?”- “So wie es aussieht waren es soziale Isolation und irrationale Ängste.”- “Und wem können wir dafür die Schuld in die Schuhe schieben?”- “Na ja…” *hüstel* “das müssen wir eigentlich uns ankreiden. So wie die Dinge in Deutschland Heute laufen, sehen sich halt ne Menge Leute vor dem Nichts stehen..:”- “Verdammt! Das ist ja grauenhaft!”- “Ja, all die Perspektivlosigkeit und Verzweiflung, die wir nicht bekämpfen, geschweige denn in den Griff kriegen können…”- “Drauf geschissen! Es ist grauenhaft, daß wir nichts anderes als Grund vorschieben können!”- “…”- “…”- “Und jetzt?”- “Ja, nichts. Laß es uns ausschlachten, daß es keine Toten gab, laß uns unser Amok-Notfallprogramm über den grünen Klee loben und dann sorgst du gefälligst dafür, daß die anderen Amok-Geschichten wieder hochgekocht werden! Wir können uns das nicht leisten jetzt keinen Sündenbock zu haben. Wär ja noch schöner, wenn wir irgendeine Schuld eingestehen müßten. So weit kommts noch!”- “Recht hast du.”
Warum, warum nur überrascht mich das dann letztlich doch nicht?
Tja, und dem habe ich hier auch nichts mehr hinzuzufügen...
Dienstag, 11. August 2009
Der Polit-Remix
Sonntag, 9. August 2009
Donnerstag, 6. August 2009
Willkür, aber amtlich!
Ich hab hier eine ganz aktuelle persönliche Story zum Thema "Behörden und Willkür" (zumindest kommt das einem so vor). Ok, streng genommen müßte man es wohl "Behörden und Kleinkariertheit" nennen, aber egal, denn unterm Strich läuft es auf das Gleiche raus: Man wird ohne Rücksicht auf Verluste rumgeschubst.
Vor 2 Wochen erhielt ich ein Schreiben vom Finanzamt, daß die KFZ-Steuer nicht von meinem Konto abgebucht werden konnte (an dieser Stelle ein Gruß an die Sparkasse, da der Fehlbetrag geschlagene 9 Euro waren, die ich nicht ins Minus laufen durfte...). Anyway...
Hab also ne Zahlungserinnerung erhalten, daß das bis zum 31.7. erledigt sein soll. Ich hab mich also gekümmert und die Überweisung so schnell es ging (am Abend des 28.7.) eingeworfen.
Jetzt machen wir mal Theorie...
Dienstag Abend Einwurf
Mittwoch Registrierung der Überweisung bei der Sparkasse und Beginn der Bearbeitung
Donnerstag Überweisung
Freitag Eingang der Überweisung beim Empfänger
Also letztlich solide 3 Tage Standardbearbeitungszeit. Zusätzlich dazu habe ich dem Finanzamt noch mitgeteilt, daß die Überweisung von mir in Auftrag gegeben wurde, das Geld also innerhalb der nächsten Tage ankommen sollte. So weit so gut. Oder auch nicht... ;)
Heute habe ich Besuch von den Herren in Grün erhalten, die mir meinen Wagen stillgelegt haben und zwar auf Anweisung des Amtes, wegen nicht erfolgter/verspäteter Zahlung. Nachdem ich entsprechend blöd geschaut hatte, rief ich beim Amt an und hab Folgendes gehört: "Die Zahlung kam zu spät, nämlich erst am 3.8."
Ich bin dann mal zur Spaßkasse gedackelt und hab den Auszug geholt. Da konnte ich sehen, daß die Überweisung, gegenüber meiner theoretischen Auflistung, um einen Tag verzögert durchgeführt wurde, also erst am Freitag, den 31.7., woraus sich in der Folge ergab: Eingang bei der Bank des FA eigentlich am Samstag, aber weil ja Samstags eher so ein Tag ist, an dem bei Banken nicht wirklich was läuft, kam die Knete erst am Montag wirklich an und realisiert wurde das das Dienstag früh, wobei da "leider, leider" schon die Mühlen zu mahlen begonnen hatten.
Die Frage, die ich mir jetzt stelle: Wie verdammt kleinlich kann man sein? Ich habe gesagt, daß die Überweisung getätigt wurde, ich habe die Belege, daß es in der Frist geschehen ist und alles Weitere (die Verzögerung bei der Sparkasse) entzieht sich meinem Einflußbereich. Weiterhin ist es so, daß da ja das Wochenende dazwischen war, also noch was, wofür ich nichts kann...
Warum, zum Teufel kann man denn beim Amt nicht so "menschlich" sein und sagen: "Hey, fristgerecht überwiesen, leider Wochenende dazwischen und das Geld haben wir ja, also pfeifen wir die Pozilei doch mal zurück und lassen den Wagen nicht stillegen."?
Nein, stattdessen zieht man das eiskalt durch und schert sich nicht darum, was das für den Betroffenen bedeutet: Nämlich kein Auto, bis es wieder offiziell beim Straßenverkehrsamt angemeldet wird (inklusive der entsprechenden Kosten natürlich).
Ich hab das mal mit dem Vater meiner Freundin durchgesprochen (Rechtsanwalt) und das Ergebnis war noch mehr zum Kotzen:
1. Ich bin eigentlich aus dem Schneider, weil ich fristgerecht überwiesen habe und nichts für die Verzögerung und/oder das Wochenende kann.
2. Die Herrschaften vom FA haben leider auch Recht, weil es nunmal hieß "bis 31.7."
Ergo, beide haben irgendwie Recht, doch der Angeschissene bin ich, da ich, obwohl ich keine Schuld habe, trotzdem die Extrakosten einer Wiederanmeldung tragen darf und bis dahin kein Auto habe.
Wenn ich es darauf anlegen würde, könnte ich natürlich versuchen diese Kosten beim Amt geltend zu machen (Wiederanmeldung und bis dahin entstandener Nutzungsausfall), aber das lohnt den Aufwand nicht - hat mir zumindest der Vater meiner Freundin gesagt, denn letztlich könnte man mir noch nen Strick draus drehen (und das würde das Amt definitiv machen, denn die wollen doch kein Geld rausrücken), indem man sagt: "Ja, sie hätten ja schon eher überweisen können..." Hätte ich zwar nicht, aber was soll's...
Fazit: Nur Streß und Kosten (für beide Seiten), was komplett hätte vermieden werden können, wenn das Amt irgendwie ne Spur "menschlicher und überlegter" gehandelt hätte.
Quintessenz:
Was soll man von diesem und ähnlichen Fällen halten? Wie stark ist die Beziehung Bürger <-> Behörden in unserem Land von "Kosteneffizienz", "sklavisch befolgten Richtlinien" und "nicht vorhandenem/angewendetem gesundem Menschenverstand/Einfühlungsvermögen" geprägt? Wo liegt der Knackpunkt in unserem System? Sind es die Regelungen/Gesetze, die im Zweifelsfall so aussehen wie oben beschrieben und die dafür Sorgen, daß der Bürger selbst in einer (theoretischen) win-win-Situation doch der "Verlierer" ist? Was läuft da schief?
Vor 2 Wochen erhielt ich ein Schreiben vom Finanzamt, daß die KFZ-Steuer nicht von meinem Konto abgebucht werden konnte (an dieser Stelle ein Gruß an die Sparkasse, da der Fehlbetrag geschlagene 9 Euro waren, die ich nicht ins Minus laufen durfte...). Anyway...
Hab also ne Zahlungserinnerung erhalten, daß das bis zum 31.7. erledigt sein soll. Ich hab mich also gekümmert und die Überweisung so schnell es ging (am Abend des 28.7.) eingeworfen.
Jetzt machen wir mal Theorie...
Dienstag Abend Einwurf
Mittwoch Registrierung der Überweisung bei der Sparkasse und Beginn der Bearbeitung
Donnerstag Überweisung
Freitag Eingang der Überweisung beim Empfänger
Also letztlich solide 3 Tage Standardbearbeitungszeit. Zusätzlich dazu habe ich dem Finanzamt noch mitgeteilt, daß die Überweisung von mir in Auftrag gegeben wurde, das Geld also innerhalb der nächsten Tage ankommen sollte. So weit so gut. Oder auch nicht... ;)
Heute habe ich Besuch von den Herren in Grün erhalten, die mir meinen Wagen stillgelegt haben und zwar auf Anweisung des Amtes, wegen nicht erfolgter/verspäteter Zahlung. Nachdem ich entsprechend blöd geschaut hatte, rief ich beim Amt an und hab Folgendes gehört: "Die Zahlung kam zu spät, nämlich erst am 3.8."
Ich bin dann mal zur Spaßkasse gedackelt und hab den Auszug geholt. Da konnte ich sehen, daß die Überweisung, gegenüber meiner theoretischen Auflistung, um einen Tag verzögert durchgeführt wurde, also erst am Freitag, den 31.7., woraus sich in der Folge ergab: Eingang bei der Bank des FA eigentlich am Samstag, aber weil ja Samstags eher so ein Tag ist, an dem bei Banken nicht wirklich was läuft, kam die Knete erst am Montag wirklich an und realisiert wurde das das Dienstag früh, wobei da "leider, leider" schon die Mühlen zu mahlen begonnen hatten.
Die Frage, die ich mir jetzt stelle: Wie verdammt kleinlich kann man sein? Ich habe gesagt, daß die Überweisung getätigt wurde, ich habe die Belege, daß es in der Frist geschehen ist und alles Weitere (die Verzögerung bei der Sparkasse) entzieht sich meinem Einflußbereich. Weiterhin ist es so, daß da ja das Wochenende dazwischen war, also noch was, wofür ich nichts kann...
Warum, zum Teufel kann man denn beim Amt nicht so "menschlich" sein und sagen: "Hey, fristgerecht überwiesen, leider Wochenende dazwischen und das Geld haben wir ja, also pfeifen wir die Pozilei doch mal zurück und lassen den Wagen nicht stillegen."?
Nein, stattdessen zieht man das eiskalt durch und schert sich nicht darum, was das für den Betroffenen bedeutet: Nämlich kein Auto, bis es wieder offiziell beim Straßenverkehrsamt angemeldet wird (inklusive der entsprechenden Kosten natürlich).
Ich hab das mal mit dem Vater meiner Freundin durchgesprochen (Rechtsanwalt) und das Ergebnis war noch mehr zum Kotzen:
1. Ich bin eigentlich aus dem Schneider, weil ich fristgerecht überwiesen habe und nichts für die Verzögerung und/oder das Wochenende kann.
2. Die Herrschaften vom FA haben leider auch Recht, weil es nunmal hieß "bis 31.7."
Ergo, beide haben irgendwie Recht, doch der Angeschissene bin ich, da ich, obwohl ich keine Schuld habe, trotzdem die Extrakosten einer Wiederanmeldung tragen darf und bis dahin kein Auto habe.
Wenn ich es darauf anlegen würde, könnte ich natürlich versuchen diese Kosten beim Amt geltend zu machen (Wiederanmeldung und bis dahin entstandener Nutzungsausfall), aber das lohnt den Aufwand nicht - hat mir zumindest der Vater meiner Freundin gesagt, denn letztlich könnte man mir noch nen Strick draus drehen (und das würde das Amt definitiv machen, denn die wollen doch kein Geld rausrücken), indem man sagt: "Ja, sie hätten ja schon eher überweisen können..." Hätte ich zwar nicht, aber was soll's...
Fazit: Nur Streß und Kosten (für beide Seiten), was komplett hätte vermieden werden können, wenn das Amt irgendwie ne Spur "menschlicher und überlegter" gehandelt hätte.
Quintessenz:
Was soll man von diesem und ähnlichen Fällen halten? Wie stark ist die Beziehung Bürger <-> Behörden in unserem Land von "Kosteneffizienz", "sklavisch befolgten Richtlinien" und "nicht vorhandenem/angewendetem gesundem Menschenverstand/Einfühlungsvermögen" geprägt? Wo liegt der Knackpunkt in unserem System? Sind es die Regelungen/Gesetze, die im Zweifelsfall so aussehen wie oben beschrieben und die dafür Sorgen, daß der Bürger selbst in einer (theoretischen) win-win-Situation doch der "Verlierer" ist? Was läuft da schief?
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Polizei
Donnerstag, 16. Juli 2009
Ich denke, daß...
...wir am 27. 09. 2009 fürs erste endgültig in die Katastrophe rauschen. Und ich denke, daß das bitter nötig ist. Vielleicht kriegt die träge deutsche Wählermasse dann endlich einmal den Hintern hoch und sieht, daß sich GRAVIEREND etwas ändern muß.Erst wenn man etwas nicht mehr hat merkt man wie wichtig es einem ist, da man es so sehr vermißt. Und wenn es genügend Menschen hiuer dreckig geht, dann geht denen hoffentlich auch das entscheidende Licht auf - denn egal, was ab dem 27.09. hier den Ton angibt: Es wird nichts Sinnvolles dabei rumkommen, denn die Legislaturperiode sieht so aus.
Monat 1-6:
Man sonnt sich im Licht des Wahlsieges, verspottet den Gegner und schleimt sich bei den Wählern ein, weil sie so gestimmt haben. Effektiv getan wird nichts.
Monat 7-12:
Man nimmt ein paar kleine Maßnahmen in Angriff, die den Eindruck vermitteln,
daß das Wahlversprochene auch wirklich umgesetzt wird, aber letztlich bestenfalls nur heiße Luft sind, schlimmstenfalls der erste Stein auf dem Weg zur Geröllawine sind.
Monat 13-24:
Man erkennt, daß die Bevölkerung keine Änderungen erkennt und verbringt das Jahr damit einerseits ständig darauf hinzuweisen, daß man die vorangegangenen "4*Anzahl der Legislaturperioden des politischen Gegners) Jahre politischer Mißwirtschaft nicht in so kurzer Zeit ändern können. Andererseits werden weiter Platzpatronen in Sachen politisch sinnvolle Arbeit abgefeuert, während im Hinterzimmer fleißig an den neuen Schnapsideebomben gebastelt wird.
Monat 25-30:
Die ersten Testläufe für neue Ideen und Entwürfe der Marke "geistiger Tiefflieger" werden gesattet. Durch die clevere Verpackung werden diese von der breiten Masse als "toll" wahrgenommen und brav beklatscht.
Monat 31:
Die "Buh"-Rufe der Gegenfraktion werden mit einem umso lauteren "selber BUH!" beantwortet. Warum? Genau! Nur noch 18 Monate bis zur nächsten Abfrage des Volksverdummungspegels (manche nennen es auch "Wahl"). Höchste Zeit den Wahlkampf einzuläuten.
Monat 31-48:
Das läßt sich wunderbar zusammenfassen: Die Schwachsinnskurve geht gegen "+ unendlich", der Outpot an Mental-Diarrhoe nimmt unsägliche Ausmaße an und am Ende sind weitere 4 Jahre unseres Lebens verschwendet, was wir artig danken, indem wir den Idioten eine neue Chance geben...
(inspiriert von Zach und dessen Blog)
Monat 1-6:
Man sonnt sich im Licht des Wahlsieges, verspottet den Gegner und schleimt sich bei den Wählern ein, weil sie so gestimmt haben. Effektiv getan wird nichts.
Monat 7-12:
Man nimmt ein paar kleine Maßnahmen in Angriff, die den Eindruck vermitteln,
daß das Wahlversprochene auch wirklich umgesetzt wird, aber letztlich bestenfalls nur heiße Luft sind, schlimmstenfalls der erste Stein auf dem Weg zur Geröllawine sind.
Monat 13-24:
Man erkennt, daß die Bevölkerung keine Änderungen erkennt und verbringt das Jahr damit einerseits ständig darauf hinzuweisen, daß man die vorangegangenen "4*Anzahl der Legislaturperioden des politischen Gegners) Jahre politischer Mißwirtschaft nicht in so kurzer Zeit ändern können. Andererseits werden weiter Platzpatronen in Sachen politisch sinnvolle Arbeit abgefeuert, während im Hinterzimmer fleißig an den neuen Schnapsideebomben gebastelt wird.
Monat 25-30:
Die ersten Testläufe für neue Ideen und Entwürfe der Marke "geistiger Tiefflieger" werden gesattet. Durch die clevere Verpackung werden diese von der breiten Masse als "toll" wahrgenommen und brav beklatscht.
Monat 31:
Die "Buh"-Rufe der Gegenfraktion werden mit einem umso lauteren "selber BUH!" beantwortet. Warum? Genau! Nur noch 18 Monate bis zur nächsten Abfrage des Volksverdummungspegels (manche nennen es auch "Wahl"). Höchste Zeit den Wahlkampf einzuläuten.
Monat 31-48:
Das läßt sich wunderbar zusammenfassen: Die Schwachsinnskurve geht gegen "+ unendlich", der Outpot an Mental-Diarrhoe nimmt unsägliche Ausmaße an und am Ende sind weitere 4 Jahre unseres Lebens verschwendet, was wir artig danken, indem wir den Idioten eine neue Chance geben...
(inspiriert von Zach und dessen Blog)
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der Unsinn des Lebens,
General Rant
Mittwoch, 15. Juli 2009
Nice work!
Da ich mich sehr ernsthaft mit dem Gedanken trage, mir ein Schlagzeug zuzulegen, habe ich mich mal im Internet so umgesehen, um einen groben ersten Eindruck zu bekommen. Dabei bin ich auf folgendes Video gestoßen, das jetzt weniger durch drumming skills, als vielmehr durch Kreativität und Schnittechnik besticht. Nice!
Dienstag, 14. Juli 2009
Ain't it funny...
Tja, was soll ich sagen? Es ist echt seltsam... Man hört immer wieder von den Krisenherden in der Welt und wie Deutschland, zurecht, als Teil der Welt, der ja durchaus das Richtige (tm) tun will, seinen Teil dazu beiträgt, um diese Mißstände zu beheben. Somalia, Kosovo, Afghanistan . . . you name it.
Doch so sehr man es auch wahrnimmt, ist es doch immer halt nur "irgendwo da draußen auf dem Globus". Es ist weit weg, es berührt einen nicht direkt (außer man ist Amerikaner und glaubt, daß Mittelstrecken-Raketen aus dem Irak locker bis in die U.S.A. fliegen können...).
Doch dann passiert es. Jemand, den man kennt, den man gut kennt, der der beste Kumpel ist, ist plötzlich im D:SF-Modus - mittendrin, statt nur dabei. Und dann wird das ganze irgendwie ruck zuck ein verflucht persönliches Problem und Anliegen...
So ist es gerade bei mir. Mein bester Kumpel ist Soldat und nun in Afghanistan. Zwar ist er im "ruhigen" Bereich stationiert, aber was das heißt, sieht man ja daran, daß auch deutsche Soldaten bereíts zurückgekehrt sind und dabei "mit den Füßen voran" das Flugzeug verlassen haben...
Auf einmal ist man selbst betroffen. Plötzlich ist da jemand, den man kennt und an dem einem etwas liegt, tatsächlich da. Und dann ist das alles gar nicht mehr so verdammt weit weg... und man erkennt, daß diese Krisenherde und Probleme uns wirklich alle angehen. Manchen mehr, manchen weniger direkt, aber dennoch betrifft es jeden.
In diesem Sinne:
Ich hoffe, daß irgendwann zumindest ein kleiner Ruck durch die Menschheit geht und sich so ein Mist auf ein Minimum reduziert (ja, ich weiß, "Minimum" ist ziemlich schwammig und relativ, aber dennoch...). Und bis dahin hoffe ich, daß alles "glimpflich" ausgeht - für meinen Kumpel und jeden einzelnen seiner Kameraden...
Doch so sehr man es auch wahrnimmt, ist es doch immer halt nur "irgendwo da draußen auf dem Globus". Es ist weit weg, es berührt einen nicht direkt (außer man ist Amerikaner und glaubt, daß Mittelstrecken-Raketen aus dem Irak locker bis in die U.S.A. fliegen können...).
Doch dann passiert es. Jemand, den man kennt, den man gut kennt, der der beste Kumpel ist, ist plötzlich im D:SF-Modus - mittendrin, statt nur dabei. Und dann wird das ganze irgendwie ruck zuck ein verflucht persönliches Problem und Anliegen...
So ist es gerade bei mir. Mein bester Kumpel ist Soldat und nun in Afghanistan. Zwar ist er im "ruhigen" Bereich stationiert, aber was das heißt, sieht man ja daran, daß auch deutsche Soldaten bereíts zurückgekehrt sind und dabei "mit den Füßen voran" das Flugzeug verlassen haben...
Auf einmal ist man selbst betroffen. Plötzlich ist da jemand, den man kennt und an dem einem etwas liegt, tatsächlich da. Und dann ist das alles gar nicht mehr so verdammt weit weg... und man erkennt, daß diese Krisenherde und Probleme uns wirklich alle angehen. Manchen mehr, manchen weniger direkt, aber dennoch betrifft es jeden.
In diesem Sinne:
Ich hoffe, daß irgendwann zumindest ein kleiner Ruck durch die Menschheit geht und sich so ein Mist auf ein Minimum reduziert (ja, ich weiß, "Minimum" ist ziemlich schwammig und relativ, aber dennoch...). Und bis dahin hoffe ich, daß alles "glimpflich" ausgeht - für meinen Kumpel und jeden einzelnen seiner Kameraden...
Montag, 13. Juli 2009
Mensch gegen Maschine...
...bzw. Strichmännchen. Hab ich bei youtube gefunden und halte es für lustig. Aber seht selbst...
Dies und das und jenes
Zurück von einem sehr unterhaltsamen Wochenende in Gräfenberg. Habe dort mit meiner Freundin zusammen das alle 5 Jahre stattfindende historische Bürgerfest besucht.
Das genze begründet sich auf Wirnt von Gräfenberg (Wirnt von Grafenberc), der dort einmal gelebt und ein 12.000 Verse (zumindest gemäß dessen, was ich so hörte) umfassendes Epos über den Ritter Wigalois, Sohn des Gawain und somit ein Ritter an Artus Hof, niedergeschrieben hat.
Jetzt mag man meinen "Oh, ein Mittelalterfest. Been there, done that.". Weit gefehlt, denn das , was da los ist, ist echt beeindruckend. Wo man auf solchen Veranstaltungen sonst Gewandungen nur bei den Ausstellern und wenigen Besuchern findet, so sind die Gewandeten dort massiv in der Überzahl. Eine riesige Zahl an Gräfenbergern kleidet sich entsprechend (es gibt eine Arbeitsgemeinschaft, die Gräfenberger Gewandschneiderei, die genügend Kleidung aller coleur anfertigt , so daß das ganze echt zum Happening wird. Hinzu kommt dann die relativ große Anzahl an verschiedenen Ständen, die in der verwinkelten historischen Altstadt ein perfektes Setting finden. Man kann sich da wirklich vorstellen, wie das Leben damals gelaufen sein könnte (ja, ja, nerd alert und so... ;) )
Kurz gesagt, ein Riesenspektakel über 3 Tage, was seine Faszination wohl auch daraus zieht, daß es nur alle 5 Jahre stattfindet. Zum einen nutzt sich die erfahrung dann nicht so ab, zum anderen bleibt genug Zeit, um alles wirklich gut zu organisieren und auch wirklich etwas zu bieten.
Das genze begründet sich auf Wirnt von Gräfenberg (Wirnt von Grafenberc), der dort einmal gelebt und ein 12.000 Verse (zumindest gemäß dessen, was ich so hörte) umfassendes Epos über den Ritter Wigalois, Sohn des Gawain und somit ein Ritter an Artus Hof, niedergeschrieben hat.
Jetzt mag man meinen "Oh, ein Mittelalterfest. Been there, done that.". Weit gefehlt, denn das , was da los ist, ist echt beeindruckend. Wo man auf solchen Veranstaltungen sonst Gewandungen nur bei den Ausstellern und wenigen Besuchern findet, so sind die Gewandeten dort massiv in der Überzahl. Eine riesige Zahl an Gräfenbergern kleidet sich entsprechend (es gibt eine Arbeitsgemeinschaft, die Gräfenberger Gewandschneiderei, die genügend Kleidung aller coleur anfertigt , so daß das ganze echt zum Happening wird. Hinzu kommt dann die relativ große Anzahl an verschiedenen Ständen, die in der verwinkelten historischen Altstadt ein perfektes Setting finden. Man kann sich da wirklich vorstellen, wie das Leben damals gelaufen sein könnte (ja, ja, nerd alert und so... ;) )
Kurz gesagt, ein Riesenspektakel über 3 Tage, was seine Faszination wohl auch daraus zieht, daß es nur alle 5 Jahre stattfindet. Zum einen nutzt sich die erfahrung dann nicht so ab, zum anderen bleibt genug Zeit, um alles wirklich gut zu organisieren und auch wirklich etwas zu bieten.
Donnerstag, 9. Juli 2009
Double up the fun
Hier zwei weitere Ergüsse zum Thema "misheard lyrics". Sind beide recht gelungen (quoth the maker ;) ). Allerdings bin ich nur zu 97% zufrieden. Woran das liegt? Dazu hab ich meine Theorie...
Ich denke, daß die grundlegende Problematik beim basteln solcher Videos nur zu 50% an der Kreativität des Machers liegt. Die anderen 50% liegen beim "Rohmaterial", d.h. man sollte des Englischen, oder welcher anderen zur Debatte stehenden Sprache auch immer, schon wirklich firm sein, also das Ganze fließend beherrschen und ein sicheres sowie recht intuitives Verständnis mitbringen. Oder anders gesagt: Wenn die sprachlichen Kenntnisse nicht über ein "noch ein Bier", "zu mir oder zu dir" und "das muß mir jemand untergeschoben haben, Herr Polizist" hinausgehen, dann ist da kein Blumentopf zu gewinnen.
Wenn jedoch der Text nicht genug Potential besitzt, dann wird auch die profundeste linguistische Kenntnis nichts mehr rausreißen - zumindest dann nicht, wenn man sich nicht auf einem sprachlichen Level bewegt, das jedem "native speaker" die Schamesröte ins Gesicht treibt, weil man ihm mal so eben zeigt, wie seine Muttesprache funktioniert.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn die Wortwahl des Textes "zu simpel" ist, wenn der/die Sänger(in) nicht hinreichend nuschelt und/oder man selbst nicht einen (Fremd)Sprach-IQ jenseits der Schallmauer besitzt, dann ist ab einem gewissen Punkt schlichtweg Schluß mit lustig (wortwörtlich).
Zwar kann man diese Klippen der Humor-Verdammnis zwar durch guten Einsatz des visuellen Begleitmaterials umschiffen ("der Bilder", für alle, denen mein Post hier eh schon zu abgehoben klingt... on the other hand... who the fuck cares? not me! *g*), ohne titanicesquen Schaden zu nehmen´, aber jeder "ambitionierte" misheard-lyrics-creator ist damit einfach nicht wirklich zufrieden - höchstens zu 97%. So wie ich eben...
Naja, was soll's? Dieses ganze Getxte hier wird euch eh nicht davor retten, daß ihr es seht - außer ihr schaut euch die Videos nicht an... (solltet ihr das tun, dann mögen 1000 räudige Kamelflöhe euren Anus heimsuchen! [insert evil laughter here]).
Well then, without further ado, it is my pleasure to present to you, the two latest spawns from my twisted mind:
Sonntag, 5. Juli 2009
OPS und Tiefgekühltes
So, gerade wieder den OPS bedient. Ohne große Worte: Bitte sehr!
Der Liebe
Kommen
Sturzflut gierig
Aufenthalt
Flamme heißhungrig
Weichen
Warten teilnahmslos
Ansonsten: Freitag war ich mit Superfreundin im Kino. Ice Age 3. Was ich davon denke? Wer es wissen will, der kann es jetzt lesen.
War gut. Hat mir besser gefallen als der Zweite, aber nicht so gut wie der Erste. Was vor allem zieht, ist die Tatsache, daß da die meisten Actionszenen von allen drei Teilen drin sind. Der Film hat, meiner Meinung nach eine unheimliche Dynamik. Außerdem sitzen die Pointen besser als beim zweiten Teil und auch die Ideen sind origineller - vor allem, was die Einführung neuer Charaktere eingeht.
Als im zweiten Teil Ellie, Crash und Eddie reinkamen, da war das insgesamt so auf dem Niveau von "ganz nett", aber nicht mehr. Ein Mammut, das sich für ein Opossum hält? Es schläft auf Bäumen? Die Opossums sind total fertige Freaks? Ja, ok. Kann man sich anschauen, aber das habt ihr besser drauf.
Und das "besser drauf haben" haben sie jetzt gezeigt. Scratte als "Gegenspielerin" zu Scrat für die Zwischensequenzen ist richtig gut gelungen und Buck, der eigentlich Captain Ahab ist, aber in seiner Art und seinem Auftreten mehr Kategorie "Jack Sparrow" ist, ist auch echt gut geworden. Ein absolut herrlicher Typ.
Der Kritikpunkt, der bleibt, ist vor allem, daß die Charaktere als solche irgendwie "zu glatt wirken", zumindest die bekannten. "Hat man schon gesehen, kennt man schon", mag ein Grund sein, aber ich denke, daß es eher daran liegt, daß sie nicht mehr dieses kantige aus dem ersten Teil haben. Da waren alle extrem markant. Im zweiten Teil fand ich sie recht profillos und der dritte jetzt hat da auch noch nciht die Qualität des ersten, aber er steigert sich in diesem Punkt zumindest, verglichen mit dem zweiten.
- Manni ist weniger mürrisch, sondern jetzt mehr "Slapstick/Comedy" in einer Rolle als hypervorsorglicher werdender Papa.
- Diego - naja, dem fehlt zwangsläufig das, was ihn im ersten Teil ausgemacht hat: Die Rolle als fieser, skrupelloser Infiltrant, der sie alle ins Verderben führt. Den Part kann er natürlich nicht mehr haben, aber die Entwicklung im dritten Film, daß er seinen alten Biß zurückhaben will, gelingt recht gut und "er läuft zu guter Form auf".
- Sid, naja, Sid ist Sid. 'nuff said!
- Crash und Eddie sind jetzt sehr dezent in den Hintergrund getreten, aber die Szenen, die sie haben, die sitzen auf den Punkt.
- Ellie überzeugt mich immer noch nicht so ganz. Im zweiten Teil noch überzeugtes Opossum, das so langsam wieder zu Verstand kommt, ist sie jetzt im Prinzip so eine Art toughe Powermammutfrau, die prinzipiell ein "das geht schon klar und wird schon klappen" repräsentiert. Das ist prinzipiell nichts verkehrtes, aber unterm Strich fehlt mir bei ihr immer noch die Spritzigkeit und etwas mehr Humorigkeit.
- Scrat und Scratte laufen außer Konkurrenz
- Buck, den muß man sich selbst geben und selbst bewerten.
Kurz: "Ice Age 3" war mir das Eintrittsgeld definitiv wert.
Der Liebe
Kommen
Sturzflut gierig
Aufenthalt
Flamme heißhungrig
Weichen
Warten teilnahmslos
Ansonsten: Freitag war ich mit Superfreundin im Kino. Ice Age 3. Was ich davon denke? Wer es wissen will, der kann es jetzt lesen.
War gut. Hat mir besser gefallen als der Zweite, aber nicht so gut wie der Erste. Was vor allem zieht, ist die Tatsache, daß da die meisten Actionszenen von allen drei Teilen drin sind. Der Film hat, meiner Meinung nach eine unheimliche Dynamik. Außerdem sitzen die Pointen besser als beim zweiten Teil und auch die Ideen sind origineller - vor allem, was die Einführung neuer Charaktere eingeht.
Als im zweiten Teil Ellie, Crash und Eddie reinkamen, da war das insgesamt so auf dem Niveau von "ganz nett", aber nicht mehr. Ein Mammut, das sich für ein Opossum hält? Es schläft auf Bäumen? Die Opossums sind total fertige Freaks? Ja, ok. Kann man sich anschauen, aber das habt ihr besser drauf.
Und das "besser drauf haben" haben sie jetzt gezeigt. Scratte als "Gegenspielerin" zu Scrat für die Zwischensequenzen ist richtig gut gelungen und Buck, der eigentlich Captain Ahab ist, aber in seiner Art und seinem Auftreten mehr Kategorie "Jack Sparrow" ist, ist auch echt gut geworden. Ein absolut herrlicher Typ.
Der Kritikpunkt, der bleibt, ist vor allem, daß die Charaktere als solche irgendwie "zu glatt wirken", zumindest die bekannten. "Hat man schon gesehen, kennt man schon", mag ein Grund sein, aber ich denke, daß es eher daran liegt, daß sie nicht mehr dieses kantige aus dem ersten Teil haben. Da waren alle extrem markant. Im zweiten Teil fand ich sie recht profillos und der dritte jetzt hat da auch noch nciht die Qualität des ersten, aber er steigert sich in diesem Punkt zumindest, verglichen mit dem zweiten.
- Manni ist weniger mürrisch, sondern jetzt mehr "Slapstick/Comedy" in einer Rolle als hypervorsorglicher werdender Papa.
- Diego - naja, dem fehlt zwangsläufig das, was ihn im ersten Teil ausgemacht hat: Die Rolle als fieser, skrupelloser Infiltrant, der sie alle ins Verderben führt. Den Part kann er natürlich nicht mehr haben, aber die Entwicklung im dritten Film, daß er seinen alten Biß zurückhaben will, gelingt recht gut und "er läuft zu guter Form auf".
- Sid, naja, Sid ist Sid. 'nuff said!
- Crash und Eddie sind jetzt sehr dezent in den Hintergrund getreten, aber die Szenen, die sie haben, die sitzen auf den Punkt.
- Ellie überzeugt mich immer noch nicht so ganz. Im zweiten Teil noch überzeugtes Opossum, das so langsam wieder zu Verstand kommt, ist sie jetzt im Prinzip so eine Art toughe Powermammutfrau, die prinzipiell ein "das geht schon klar und wird schon klappen" repräsentiert. Das ist prinzipiell nichts verkehrtes, aber unterm Strich fehlt mir bei ihr immer noch die Spritzigkeit und etwas mehr Humorigkeit.
- Scrat und Scratte laufen außer Konkurrenz
- Buck, den muß man sich selbst geben und selbst bewerten.
Kurz: "Ice Age 3" war mir das Eintrittsgeld definitiv wert.
Freitag, 3. Juli 2009
Gedicht-Wettbewerb
Heute gab es Post von der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte. Das Basisgutachten, das ich angefordert habe bezüglich meines Beitrages zum diesjährigen alljährlichen Gedichtwettbewerb - und was ich bekommen habe, liest sich zum einen gut und zum anderen so:
[...]Sie umkreisen ein Thema von seelisch.geistiger Befindlichkeit. Um Ihre Arbeit zu beurteilen, haben wir uns vorrangig mit den Grundaspekten Originalität, Sprache, Inhalt und Bildhaftigkeit Ihres Gedichtes befasst.
Ihr Text bietet mit eigenständigen Einfällen eine sprachliche Form, die man nur als gelungen bezeichnen kann. Inhaltlich haben Sie eine sehr überzeugende Aussage zuwege gebracht. In punkto Bilderreichtum, das ist festzustellen, kann man Ihr hohes poetisches Vermögen wahrnehmen. Ihre Worte "Vorwärts ziehen Träume" bieten dazu ein prägnantes Beispiel.
Insgesamt überzeugt hier vor allem das listige Spiel mit der sprachlichen Variation und Wiederholung. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich ein beeindruckendes lyrisches Einfühlungsvermögen zeigt. Was Ihre weitere Entwicklung in der Dichtkunst betrifft, so möchten wir Sie ausdrücklich dazu ermutigen, auch weiter Ihren Weg zu verfolgen - dass Sie ihr "poetisches Handwerk" bereits beherrschen, ist offenbar. Ihr Beitrag zeigt schon ein sehr ausgewogenes, anerkennenswertes Gesamtbild, einen besonderen Schwerpunkt sollten Sie auf die Ausbildung Ihrer Erfindungsgabe legen.[...]
Das liest sich doch sehr geschmeidig. ;) Natürlich muß man das ganze durchaus kritisch (positiv gemeint) sehen. Ich weiß nicht wie viele Texte da eingereicht werden und die alle durchzusehen und zu beurteilen bringt es einfach mit sich, daß da im Prinzip auf Standardformulierungen in den Gutachten zurückgegriffen wird - sofern man kein 4 Seiten langes ausführliches Gutachten anfordert. Vermutlich führt das dazu, daß die Jury erstmal grob in "Mist", "ok" und "gut" unterteilt und dann entsprechende "Formblätter" bemüht - außer bei den detaillierten Bewertungen, aber unterm Strich bleibt die positive, um nicht zu sagen "extrem positive" Beurteilung.
Damit ist gewährleistet, so weit lehn ich mich locker aus dem Fenster, daß ich auch bei dieser Teilnahem wieder in der Anthologie veröffentlicht werde - und für eine "Ego-Hure", wie sie jeder Blogger ist, ist das genau das, was man braucht.
Ach ja, wen es interessiert - das hier ist mein Beitrag.
"Vorwärts ziehen Träume
Ideen unausgesprochene Wünsche
Wir hoffen
Unbelehrbar
Auch ich bin so
Stets erhoffe ich
Doch
Ich verpasse Chancen
Und
Gelegenheiten ziehen rückwärts
Rückwärts ziehen Gelegenheiten
Und
Chancen verpasse ich
Doch
Ich erhoffe stets
So bin ich auch
Unbelehrbar
Hoffen wir
Wünsche unausgesprochene Ideen
Träume ziehen vorwärts"
[...]Sie umkreisen ein Thema von seelisch.geistiger Befindlichkeit. Um Ihre Arbeit zu beurteilen, haben wir uns vorrangig mit den Grundaspekten Originalität, Sprache, Inhalt und Bildhaftigkeit Ihres Gedichtes befasst.
Ihr Text bietet mit eigenständigen Einfällen eine sprachliche Form, die man nur als gelungen bezeichnen kann. Inhaltlich haben Sie eine sehr überzeugende Aussage zuwege gebracht. In punkto Bilderreichtum, das ist festzustellen, kann man Ihr hohes poetisches Vermögen wahrnehmen. Ihre Worte "Vorwärts ziehen Träume" bieten dazu ein prägnantes Beispiel.
Insgesamt überzeugt hier vor allem das listige Spiel mit der sprachlichen Variation und Wiederholung. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich ein beeindruckendes lyrisches Einfühlungsvermögen zeigt. Was Ihre weitere Entwicklung in der Dichtkunst betrifft, so möchten wir Sie ausdrücklich dazu ermutigen, auch weiter Ihren Weg zu verfolgen - dass Sie ihr "poetisches Handwerk" bereits beherrschen, ist offenbar. Ihr Beitrag zeigt schon ein sehr ausgewogenes, anerkennenswertes Gesamtbild, einen besonderen Schwerpunkt sollten Sie auf die Ausbildung Ihrer Erfindungsgabe legen.[...]
Das liest sich doch sehr geschmeidig. ;) Natürlich muß man das ganze durchaus kritisch (positiv gemeint) sehen. Ich weiß nicht wie viele Texte da eingereicht werden und die alle durchzusehen und zu beurteilen bringt es einfach mit sich, daß da im Prinzip auf Standardformulierungen in den Gutachten zurückgegriffen wird - sofern man kein 4 Seiten langes ausführliches Gutachten anfordert. Vermutlich führt das dazu, daß die Jury erstmal grob in "Mist", "ok" und "gut" unterteilt und dann entsprechende "Formblätter" bemüht - außer bei den detaillierten Bewertungen, aber unterm Strich bleibt die positive, um nicht zu sagen "extrem positive" Beurteilung.
Damit ist gewährleistet, so weit lehn ich mich locker aus dem Fenster, daß ich auch bei dieser Teilnahem wieder in der Anthologie veröffentlicht werde - und für eine "Ego-Hure", wie sie jeder Blogger ist, ist das genau das, was man braucht.
Ach ja, wen es interessiert - das hier ist mein Beitrag.
"Vorwärts ziehen Träume
Ideen unausgesprochene Wünsche
Wir hoffen
Unbelehrbar
Auch ich bin so
Stets erhoffe ich
Doch
Ich verpasse Chancen
Und
Gelegenheiten ziehen rückwärts
Rückwärts ziehen Gelegenheiten
Und
Chancen verpasse ich
Doch
Ich erhoffe stets
So bin ich auch
Unbelehrbar
Hoffen wir
Wünsche unausgesprochene Ideen
Träume ziehen vorwärts"
Donnerstag, 2. Juli 2009
more misheard lyrics
Well, well . . . nachdem das mit dem ersten misheard Video ganz gut geklappt hat, habe ich mal ein zweites erstellt (und ein drittes ist in Arbeit).
Was mich beim basteln der Videos immer wieder erstaunt, ist daß es unglaublich die Kreativität fördert. Einfach mal die Gedanken treiben lassen und dann fallen einem plötzlich zahlreiche Sachen ein, auf die man den Text entsprechend ummünzen kann. Das macht Spaß! Das schmeckt nach mehr!
Und deswegen bleib ich da so regelmäßig es geht am Ball.
Nun ja, wie gesagt: Ein weiteres ist schon in Arbeit und ein anderes fertig. Und das gibt es jetzt hier. Bitte sehr!
Was mich beim basteln der Videos immer wieder erstaunt, ist daß es unglaublich die Kreativität fördert. Einfach mal die Gedanken treiben lassen und dann fallen einem plötzlich zahlreiche Sachen ein, auf die man den Text entsprechend ummünzen kann. Das macht Spaß! Das schmeckt nach mehr!
Und deswegen bleib ich da so regelmäßig es geht am Ball.
Nun ja, wie gesagt: Ein weiteres ist schon in Arbeit und ein anderes fertig. Und das gibt es jetzt hier. Bitte sehr!
Dienstag, 30. Juni 2009
Misheard Lyrics...
...sind eine ziemlich lustige Sache, wenn sie
a) entweder gut gemacht sind oder
b) tatsächlich falsch verstanden wurden und im Glauben das Richtige zu verstehen in die Weltgeschichte rausgeblasen werden.
Für Fall b) bin ich
1. zu intelligent und
2. zu ehrgeizig in puncto "wissen und verstehen wollen",
so daß für mich nur Fall a) bleibt, den ich
I - heute mal umgesetzt habe und
II - jetzt hier präsentiere,
wobei ich mich des Mittels bediene alles in zwei Möglichkeiten aufzuspalten, was
- einerseits an meinem Alkoholpegel und
- andererseits an meiner generellen Idiotie
liegen kann. Wie dem auch sein, es ist dem Leser, so es denn überhaupt
ad primo - irgendwelche gibt oder
ad secundo - jemals irgendwelche geben wird,
überlassen, das rauszufinden. Und um das ganze schwieriger zu gestalten, gibt es meine "misheard lyrics version von HammerFall - Hearts on Fire". Bitte sehr.
a) entweder gut gemacht sind oder
b) tatsächlich falsch verstanden wurden und im Glauben das Richtige zu verstehen in die Weltgeschichte rausgeblasen werden.
Für Fall b) bin ich
1. zu intelligent und
2. zu ehrgeizig in puncto "wissen und verstehen wollen",
so daß für mich nur Fall a) bleibt, den ich
I - heute mal umgesetzt habe und
II - jetzt hier präsentiere,
wobei ich mich des Mittels bediene alles in zwei Möglichkeiten aufzuspalten, was
- einerseits an meinem Alkoholpegel und
- andererseits an meiner generellen Idiotie
liegen kann. Wie dem auch sein, es ist dem Leser, so es denn überhaupt
ad primo - irgendwelche gibt oder
ad secundo - jemals irgendwelche geben wird,
überlassen, das rauszufinden. Und um das ganze schwieriger zu gestalten, gibt es meine "misheard lyrics version von HammerFall - Hearts on Fire". Bitte sehr.
Montag, 29. Juni 2009
OPS reloaded
Lange Zeit habe ich den Online-Poetry-Slam vernachlässigt, aber nun hab ich mich mal wieder aufraffen können. Mal sehen, was daraus wird. Hier also der aktuelle Output:
dein Gedicht will
wider Trauer
Verse reichen
so dass Verzweiflung daran breche
und heiter Jubel sie erschauer
dein Gedicht will
wider Trauer
Verse reichen
so dass Verzweiflung daran breche
und heiter Jubel sie erschauer
Samstag, 27. Juni 2009
Zum Abschuß freigegeben
So fühl ich mich seit heute offiziell. Zumindest, wenn es darum geht, daß ich in mein Auto steige, denn innerhalb eines Jahres habe ich Heute den dritten Unfall gehabt, wobei ich bei jedem Crah am Steuer eines anderen Wagens gesessen hab.
Beim ersten Crash hat mir so ein Vollpfosten, der die Straße zur Rennstrecke umfunktioniert hat und deswegen mit "minimal" überhöhter Geschwindigkeit um die Kurve kam, ordentlich die fahrerseitige Frontpartie zerlegt. Ja, er ist mit seiner überhöhten Geschwindigkeit in mich reingescheppert, ohne bremsen, ohne hupen, ohne Ausweichversuch. Dumm nur, daß ich von der Tankstelle wegfuhr und somit die Schuld, zwecks Zeugenmangels (der Tankstellenfuzzi hat angeblich gar nichts gesehen) mir angetackert wurde...
Crash Nummer zwei auch ganz fein. Rechts-vor-Links-Kreuzung, nach allen Seiten ewig weit einsehbar. Zu meiner Linken taucht ein Kleintransporter (Kragenweite Transit u.ä.) auf. Der ist noch schön weit weg, weit genug, um mich zu bemerken und anzuhalten, wenn er nicht zomboid am Steuer hockt. So nähert man sich gemäßigt der Kreuzung, der Blick wandert nach Rechts, realisiert freie Fahrt, der Blick wandert nach vorn und aus dem Augenwinkel sieht man den Zombie-gelenkten Kleintransporter ohne Vorwarnung in sein Blickfeld rauschen, so daß man ohm nen ordentlichen Stoß in die Seite verpaßt.
Dann darf man sich gleich nach dem Aussteigen von dem über 70-jährigen anhören, "Jungchen, hier ist rechts vor links". Die sarkastische Zustimmung meinerseits begleitet vom dezenten Hinweis, daß ich von Rechts kam und er von Links, bringt den Gegenüber nur kurz ins Schleudern und nun wird versucht auf überhöhte Geschwindigkeit meinerseits zu plädieren, sowie irgendwelche nicht vorhandenen Bremsspuren als Beweis für meine Schuld und seine Unschuld zu bemühen.
Kurz gesagt: Das ging vor Gericht, da wurde mir noch unterstellt, daß ich den Crash provoziert habe, da es den Eindruck machte, daß ich darauf aus gewsen wäre (WTF?!?) und es wurden Geschwindigkeitsbegrenzungen und Baustellen erfunden, die es da nicht gegeben hatte. Half ihm zwar alles nichts. Ist rechtskräftig zu 100% schuldig gesprochen worden, aber das half mir auch nichts, da mein Wagen total im Arsch war - ein nichtmal 3 Monate alter Neuwagen für über 20.000 . . .
Auf zu Wagen drei und damit auch Crash drei...
Heute Vormittag, kurz nach 11. Hauptstraße aus Ingolstadt heraus. In beiden Richtungen zweispurig. Es regnet schon den ganzen Morgen und auch zu diesem Zeitpunkt. Irgendein Arsch meint wohl unvermittelt die Spur wechseln zu müssen - dummerweise AUF meine und nicht VON meiner runter... Es kommt, wie es kommen muß: Alles hinter dem Kamikaze geht voll in die Eisen. Ich hau ebenfalls drauf und schaffe es zum Stehen zu kommen - nur der hinter mir nicht. Rumms, er fährt auf und zerlegt meine Stoßstange. Hoffentlich ist nicht mehr fällig. Das wäre noch Glück im Unglück.
So und nach dem ewig langen Exkurs frage ich mich eines: Habe ich plötzlich das Autofahren verlernt?
Über Zehn Jahre unfallfrei, einmal mit 7 km/h zu schnell geblitzt und einmal nicht ganz legal geparkt...
Und kaum wohne ich etwa über 1 Jahr in Bayern, werd ich dreimal abgeschossen, wobei ich mir als zweimalige Folge nen neuen Wagen kaufen darf...
Wo liegt da wohl der Fehler? Hat es einer auf mich abgesehen? Soll mir das sagen, daß ich mir die falschen Autos gekauft habe? Hab ich das Fahren verlernt? Oder bin ich der einzige hier, der Autofahren kann? Hats bei den anderen halt nur zu ner Theoriestunde (da an und aus, da lenken, da Gas) mit direkt angeschlossener Praxisprüfung (so, wir wollen vom Kartoffelacker aufs Maisfeld. deswegen geht es am Ackerende links ab...) gereicht? Ich sage: definitiv die letzte Möglichkeit.
Beim ersten Crash hat mir so ein Vollpfosten, der die Straße zur Rennstrecke umfunktioniert hat und deswegen mit "minimal" überhöhter Geschwindigkeit um die Kurve kam, ordentlich die fahrerseitige Frontpartie zerlegt. Ja, er ist mit seiner überhöhten Geschwindigkeit in mich reingescheppert, ohne bremsen, ohne hupen, ohne Ausweichversuch. Dumm nur, daß ich von der Tankstelle wegfuhr und somit die Schuld, zwecks Zeugenmangels (der Tankstellenfuzzi hat angeblich gar nichts gesehen) mir angetackert wurde...
Crash Nummer zwei auch ganz fein. Rechts-vor-Links-Kreuzung, nach allen Seiten ewig weit einsehbar. Zu meiner Linken taucht ein Kleintransporter (Kragenweite Transit u.ä.) auf. Der ist noch schön weit weg, weit genug, um mich zu bemerken und anzuhalten, wenn er nicht zomboid am Steuer hockt. So nähert man sich gemäßigt der Kreuzung, der Blick wandert nach Rechts, realisiert freie Fahrt, der Blick wandert nach vorn und aus dem Augenwinkel sieht man den Zombie-gelenkten Kleintransporter ohne Vorwarnung in sein Blickfeld rauschen, so daß man ohm nen ordentlichen Stoß in die Seite verpaßt.
Dann darf man sich gleich nach dem Aussteigen von dem über 70-jährigen anhören, "Jungchen, hier ist rechts vor links". Die sarkastische Zustimmung meinerseits begleitet vom dezenten Hinweis, daß ich von Rechts kam und er von Links, bringt den Gegenüber nur kurz ins Schleudern und nun wird versucht auf überhöhte Geschwindigkeit meinerseits zu plädieren, sowie irgendwelche nicht vorhandenen Bremsspuren als Beweis für meine Schuld und seine Unschuld zu bemühen.
Kurz gesagt: Das ging vor Gericht, da wurde mir noch unterstellt, daß ich den Crash provoziert habe, da es den Eindruck machte, daß ich darauf aus gewsen wäre (WTF?!?) und es wurden Geschwindigkeitsbegrenzungen und Baustellen erfunden, die es da nicht gegeben hatte. Half ihm zwar alles nichts. Ist rechtskräftig zu 100% schuldig gesprochen worden, aber das half mir auch nichts, da mein Wagen total im Arsch war - ein nichtmal 3 Monate alter Neuwagen für über 20.000 . . .
Auf zu Wagen drei und damit auch Crash drei...
Heute Vormittag, kurz nach 11. Hauptstraße aus Ingolstadt heraus. In beiden Richtungen zweispurig. Es regnet schon den ganzen Morgen und auch zu diesem Zeitpunkt. Irgendein Arsch meint wohl unvermittelt die Spur wechseln zu müssen - dummerweise AUF meine und nicht VON meiner runter... Es kommt, wie es kommen muß: Alles hinter dem Kamikaze geht voll in die Eisen. Ich hau ebenfalls drauf und schaffe es zum Stehen zu kommen - nur der hinter mir nicht. Rumms, er fährt auf und zerlegt meine Stoßstange. Hoffentlich ist nicht mehr fällig. Das wäre noch Glück im Unglück.
So und nach dem ewig langen Exkurs frage ich mich eines: Habe ich plötzlich das Autofahren verlernt?
Über Zehn Jahre unfallfrei, einmal mit 7 km/h zu schnell geblitzt und einmal nicht ganz legal geparkt...
Und kaum wohne ich etwa über 1 Jahr in Bayern, werd ich dreimal abgeschossen, wobei ich mir als zweimalige Folge nen neuen Wagen kaufen darf...
Wo liegt da wohl der Fehler? Hat es einer auf mich abgesehen? Soll mir das sagen, daß ich mir die falschen Autos gekauft habe? Hab ich das Fahren verlernt? Oder bin ich der einzige hier, der Autofahren kann? Hats bei den anderen halt nur zu ner Theoriestunde (da an und aus, da lenken, da Gas) mit direkt angeschlossener Praxisprüfung (so, wir wollen vom Kartoffelacker aufs Maisfeld. deswegen geht es am Ackerende links ab...) gereicht? Ich sage: definitiv die letzte Möglichkeit.
Freitag, 26. Juni 2009
Das Licht am Ende des Tunnels...
... ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein voll beladener Güterzug, der auf dich zurast.
Hoffentlich irrt diese Interpretation von Murphy's Law in meinem Fall jetzt einmal. Ich plädiere auf Ausnahmen und Regeln und so...
Anyway - warum ich das schreibe? Weil nach über 30 Bewerbungen zwecks Ausübung meines gelernten Berufes, bei denen das Positivste war, daß man sagte "Nein, aber wir halten ihre Unterlagen mal fest und melden uns, falls was anliegen sollte.", ging es nun ganz flott.
Dazu ein Mini-Exkurs: Was tut man, wenn man keine Perspektiven hat im gelernten Job zu arbeiten? Richtig! Man sucht nach Alternativen. Reset-Button drücken, alles auf Null und von Vorne. Sprich: Man lernt was neues.
Das habe ich versucht und siehe da: Es geht. Donnerstag die Bewerbungsmail rausgehauen, 2 - in Worten ZWEI (!!!!!11111einseinseinself) - Stunden später den Anruf gekriegt, ob man denn am nächsten Tag zum Gespräch vorbeikommen könnte und dann auch noch erfahren, daß die fragliche Stelle unterm Strich 10 Fußminuten von den eigenen vier Wänden entfernt liegt. Warum nicht imnmer so?
Jetzt bleibt allerdings noch eine Hürde zu nehmen. Der Bereichsleiter hat schon grünes Licht signalisiert, jetzt muss nur eine der Außenstellen auch sagen: Hmm, alter Sack, hat was vollkommen anderes gelernt, sieht nur dann tageslichttauglich aus, wenn man beide Augen zudrückt . . . DEN NEHMEN WIR!!!!!
Naja, das erfahr ich Ende der kommenden Woche. Heißt also im Klartext: Noch ist der Drops nicht gelutscht, aber, verdammte Axt!, es ist ein postives, schnelles und unkompliziertes Zeichen gewesen! Außerdem habe ich noch weitere Eisen im Feuer (sprich: Bewerbungen in der Post). Da soll mich doch der Blitz beim absondern von Stoffwechselendprodukten treffen, wenn da überhaupt nichts draus wird.
Ergo: Abwarten, Bierchen zischen, Augen aufhalten und darauf hoffen, daß es einmal von Vorteil ist der alte Sack zu sein.
Hoffentlich irrt diese Interpretation von Murphy's Law in meinem Fall jetzt einmal. Ich plädiere auf Ausnahmen und Regeln und so...
Anyway - warum ich das schreibe? Weil nach über 30 Bewerbungen zwecks Ausübung meines gelernten Berufes, bei denen das Positivste war, daß man sagte "Nein, aber wir halten ihre Unterlagen mal fest und melden uns, falls was anliegen sollte.", ging es nun ganz flott.
Dazu ein Mini-Exkurs: Was tut man, wenn man keine Perspektiven hat im gelernten Job zu arbeiten? Richtig! Man sucht nach Alternativen. Reset-Button drücken, alles auf Null und von Vorne. Sprich: Man lernt was neues.
Das habe ich versucht und siehe da: Es geht. Donnerstag die Bewerbungsmail rausgehauen, 2 - in Worten ZWEI (!!!!!11111einseinseinself) - Stunden später den Anruf gekriegt, ob man denn am nächsten Tag zum Gespräch vorbeikommen könnte und dann auch noch erfahren, daß die fragliche Stelle unterm Strich 10 Fußminuten von den eigenen vier Wänden entfernt liegt. Warum nicht imnmer so?
Jetzt bleibt allerdings noch eine Hürde zu nehmen. Der Bereichsleiter hat schon grünes Licht signalisiert, jetzt muss nur eine der Außenstellen auch sagen: Hmm, alter Sack, hat was vollkommen anderes gelernt, sieht nur dann tageslichttauglich aus, wenn man beide Augen zudrückt . . . DEN NEHMEN WIR!!!!!
Naja, das erfahr ich Ende der kommenden Woche. Heißt also im Klartext: Noch ist der Drops nicht gelutscht, aber, verdammte Axt!, es ist ein postives, schnelles und unkompliziertes Zeichen gewesen! Außerdem habe ich noch weitere Eisen im Feuer (sprich: Bewerbungen in der Post). Da soll mich doch der Blitz beim absondern von Stoffwechselendprodukten treffen, wenn da überhaupt nichts draus wird.
Ergo: Abwarten, Bierchen zischen, Augen aufhalten und darauf hoffen, daß es einmal von Vorteil ist der alte Sack zu sein.
Dienstag, 9. Juni 2009
What's new, pussycat?
"Nicht viel!", schmetter ich der Frage entgegen.
Mittlerweile kommt erste Resignation ins Spiel bezüglich der Arbeitssituation. Ich bin gelernter Chemielaborant und dieses Dasein zeichnet sich zunehmend durch Perspektivlosigkeit aus.
Der aktuelle Job ist kaum mehr als ein Witz und nachdem ich wochenlang knapp 50 Möglichkeiten in der Umgebung, an die ich durch meine Superfreundin gebunden bin, durchgekaut habe, muß ich konstatieren: Entweder ich hab den falschen Job, oder ich wohne am falschen Ort für den Job, oder beides (womit bewiesen wäre, das Minus mal Minus nicht immer Plus ergibt).
Überall die gleiche Antwort: "Nein, tut uns Leid" oder "Tut uns Leid, wir haben gar kein Labor". Oder es heißt auf den Websites oder beim Anruf direkt: Wir suchen keine Leute. Schicken sie uns nichts. Wir lesen es eh nicht. Und wenn wir wieder was suchen, dann sagen wir das und sie müssen wieder was aktuelles schicken.
Was bleibt da noch? Richtig! Neu-Orientierung. Und deswegen hoffe ich verdammt nochmal, daß irgendeiner der kontaktierten Arbeitgeber in spe einsieht, daß ich die richtige Wahl bin. Naja, only time will tell...
p.s.
Das ewige Suchen und die Unzufriedenheit haben mich merklich abgestumpft. Vor ein paar Jahren hätte ich fast noch ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn ich eine Stelle zum Umlernen bekommen hätte und sie somit irgendwelchen "Frischlingen" (i.e. Schulabgängern) weggeschnappt hätte, aber mittlerweile geht mir das am Arsch vorbei. It's either "kill" or "be killed". That's the way it is!
And that's the bottom line for today.
Mittlerweile kommt erste Resignation ins Spiel bezüglich der Arbeitssituation. Ich bin gelernter Chemielaborant und dieses Dasein zeichnet sich zunehmend durch Perspektivlosigkeit aus.
Der aktuelle Job ist kaum mehr als ein Witz und nachdem ich wochenlang knapp 50 Möglichkeiten in der Umgebung, an die ich durch meine Superfreundin gebunden bin, durchgekaut habe, muß ich konstatieren: Entweder ich hab den falschen Job, oder ich wohne am falschen Ort für den Job, oder beides (womit bewiesen wäre, das Minus mal Minus nicht immer Plus ergibt).
Überall die gleiche Antwort: "Nein, tut uns Leid" oder "Tut uns Leid, wir haben gar kein Labor". Oder es heißt auf den Websites oder beim Anruf direkt: Wir suchen keine Leute. Schicken sie uns nichts. Wir lesen es eh nicht. Und wenn wir wieder was suchen, dann sagen wir das und sie müssen wieder was aktuelles schicken.
Was bleibt da noch? Richtig! Neu-Orientierung. Und deswegen hoffe ich verdammt nochmal, daß irgendeiner der kontaktierten Arbeitgeber in spe einsieht, daß ich die richtige Wahl bin. Naja, only time will tell...
p.s.
Das ewige Suchen und die Unzufriedenheit haben mich merklich abgestumpft. Vor ein paar Jahren hätte ich fast noch ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn ich eine Stelle zum Umlernen bekommen hätte und sie somit irgendwelchen "Frischlingen" (i.e. Schulabgängern) weggeschnappt hätte, aber mittlerweile geht mir das am Arsch vorbei. It's either "kill" or "be killed". That's the way it is!
And that's the bottom line for today.
Freitag, 5. Juni 2009
Stock im Arsch
Warum meinen ständig Leute über irgendwelche Posts klugscheißen zu müssen? Man kann keinen Kommentar, und sei er noch so f*cking obviously witzig/ironisch oder von mir aus auch sarkastisch/zynisch/morbide gemeint, einfach mal so stehen lassen, indem man seine Fresse hält - respektive seine Finger einfach als einzig verbliebenen Freudenspender zwischen seinen Beinen läßt, wo sie doch auch den Rest des Tages über stecken, anstatt sie zum schreiben irgendwelcher smart-ass-posts, deren Lesenswertigkeit irgendwo zwischen dem Informationsgehalt von Bild-Zeitung und RTL-Standard-Reality-Doku liegt, aus der warmen Geborgenheit des Schoßes herauszureißen, sondern muß prinzipiell seinen (subjektiv auf [Minimum!] 30 inch dimensionierten) cock auf den virtuellen Forentisch knallen?
Ich denke, daß diese Leute es einfach nie geschafft haben den Stock aus dem Arsch zu ziehen, den sie irgendwann mal reingeschoben bekommen haben. Genau genommen haben sie sich damals (wann immer das war) nie dagegen gewehrt, sondern sind mit Anlauf draufgehüpft und haben freudig "Tiefer! Tiefer!" gequietscht, während ihnen das obere Ende des Stocks schon die Schädeldecke von Innen heraus perforiert.Sie brauchen diesen Anal-Intruder und nutzen jede Gelegenheit ihn sich noch tiefer reinzuschieben. Das tut zwar mittlerweile schon übel weh, aber darin liegt ja der Reiz und der Antrieb. Denn der Schmerz verursacht miese Laune und miese Laune verursacht Klugscheißer-Posts, die dann den Stock im Arsch so schön kitzeln lassen. So lange bis es wieder wehtut und der Mist von vorn beginnt.
Das wirklich Tragische oder vielmehr Unerträgliche, ist ja, daß bei den Hektolitern an geistigem Dünnschiß, den solche Vollpfosten ungefragt absondern, wenn sie sich mal wieder ihrer Verbal-Inkontinenz hingeben, leider nie so heftig ist, daß besagter Stock mal mit rausflutschen würde.Aber vielleicht seh ich das ja falsch. Vielleicht sollte ich nicht wütend sonder mitleidig sein. Vielleicht können diese unbewaffneten Mental-Duellanten gar nicht ohne ihren Stock sein, sondern sind auf Gedeih und Verderb (wobei letzteres 100% der Fälle ausmacht) an dieses Ding gebunden.
Denn wenn man kein Rückgrat besitzt, dann muß es halt der Stock im Anus richten.
Ich denke, daß diese Leute es einfach nie geschafft haben den Stock aus dem Arsch zu ziehen, den sie irgendwann mal reingeschoben bekommen haben. Genau genommen haben sie sich damals (wann immer das war) nie dagegen gewehrt, sondern sind mit Anlauf draufgehüpft und haben freudig "Tiefer! Tiefer!" gequietscht, während ihnen das obere Ende des Stocks schon die Schädeldecke von Innen heraus perforiert.Sie brauchen diesen Anal-Intruder und nutzen jede Gelegenheit ihn sich noch tiefer reinzuschieben. Das tut zwar mittlerweile schon übel weh, aber darin liegt ja der Reiz und der Antrieb. Denn der Schmerz verursacht miese Laune und miese Laune verursacht Klugscheißer-Posts, die dann den Stock im Arsch so schön kitzeln lassen. So lange bis es wieder wehtut und der Mist von vorn beginnt.
Das wirklich Tragische oder vielmehr Unerträgliche, ist ja, daß bei den Hektolitern an geistigem Dünnschiß, den solche Vollpfosten ungefragt absondern, wenn sie sich mal wieder ihrer Verbal-Inkontinenz hingeben, leider nie so heftig ist, daß besagter Stock mal mit rausflutschen würde.Aber vielleicht seh ich das ja falsch. Vielleicht sollte ich nicht wütend sonder mitleidig sein. Vielleicht können diese unbewaffneten Mental-Duellanten gar nicht ohne ihren Stock sein, sondern sind auf Gedeih und Verderb (wobei letzteres 100% der Fälle ausmacht) an dieses Ding gebunden.
Denn wenn man kein Rückgrat besitzt, dann muß es halt der Stock im Anus richten.
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